Abi / Fachabi am Wirtschaftsgymnasium in LU – Was dann? Unsere Ehemaligen und ihre Erfolgsstories

Etwa 2/3 unserer Schüler beginnen nach dem Abitur / Fachabi ein duales Studium in namhaften Unternehmen in der Metroploregion. Etwa 1/6 beginnen ein Studium an einer Universität oder Hochschule und die verbleibenden Absolventen starten eine duale Berufsaubsildung oder machen etwas ganz anderes (u.a. Auslandsjahr, FSJ, etc.):

Duales Studium „Wirtschaftsinformatik“ bei der BASF Services GmbH in Ludwigshafen

(Dominik Gebhardt)

Von der Unsicherheit bis hin zum Masterstudium.

Liebe Schülerinnen und Schüler, mein Name ist Dominik und ich war im Abiturjahrgang 2012.
Damals habe ich die Leistungskurse BWL, Informationsverarbeitung (IV) und Englisch belegt.

Ich hatte noch bis zur 12. Klasse keine wirkliche Vorstellung was ich zukünftig tun möchte und habe lange mit dem Gedanken gespielt eine Pause in Form eines FSJ einzulegen. Durch die Wahl der LKs BWL und IV hat sich dies dann recht zügig geändert und mir gefiel die Kombination beider Disziplinen sehr gut.

Daher informierte ich mich genauer über das Studium der Wirtschaftsinformatik und erkannte, dass dies ziemlich genau meinen Interessen entspricht. Da ich finanziell unabhängig sein wollte, bewarb ich mich gezielt auf duale Studienangebote und konnte einen Ausbildungsplatz bei der BASF Business Services GmbH ergattern.

Somit wurde aus meiner Pause nichts, was ich im Nachhinein etwas bereue, da ich die Zeit rückblickend gerne zum Reisen genutzt hätte – traut euch das zu, ich habe bisher nur Gutes von Reisen durch Asien oder Australien/ Neuseeland gehört! Es dient einerseits der Selbstfindung und andererseits dem Ausbau der Sprachkenntnisse.

Also begann ich nach viermonatiger Pause im Oktober 2012 in Mannheim mit meinem dualen Bachelorstudiengang. Ich hatte zunächst Zweifel, ob ich den Anforderungen eines Studiums überhaupt gewachsen bin, jedoch hat mir hierbei die Wahl von BWL und IV stark geholfen, sodass ich in den ersten 2 Semestern nur wenig Neues lernte und viel auf mein am WG erworbenes Wissen zurückgreifen konnte. Dies war sehr wichtig, da speziell hier sehr viele Grundlagen vermittelt werden, die im weiteren Verlauf des Studiums unabdingbar sind. Generell kann ich sagen, dass ich durch den Besuch des Wirtschaftsgymnasiums bestens vorbereitet war und die notwendigen Kenntnisse speziell für Wirtschaftsinformatik m.M.n. an keinem allgemeinbildenden Gymnasium ähnlich gut vermittelt werden.

Traut euch etwas zu!

Aktuell absolviere ich meinen Master in Karlsruhe und bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Wahl meines Studienfachs und den damit verbundenen Möglichkeiten im weiteren Berufsleben. Mein Fazit lautet: Traut euch selbst etwas, wie z.B. das Absolvieren eines dualen Studiums und den damit verbundenen Aufwand zu – ihr seid durch den Besuch des WG bestens darauf vorbereitet.

Liebe Grüße,
Dominik

Studium „Wirtschaftspsychologie“ an der SRH Hochschule in Heidelberg (Lisa L.)

(Lisa L.)

Eine etwas außergewöhnliche Wahl – Wirtschaftspsychologie in Heidelberg.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

mein Name ist Lisa, ich bin 23 Jahre alt und war im Abiturjahrgang 2012. Meine Leistungskurse waren BWL-Bilingual, Englisch und Mathematik.

Was ist nun in den letzten vier Jahren passiert?

Nach dem Abitur hatte ich Schwierigkeiten, mich für einen Studiengang zu entscheiden. BWL hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch immer sehr gut in diesem Fach. Im gleichen Maße interessierte mich aber auch der Umgang mit Menschen – deren Erleben und Verhalten. Die Fragen „Warum Handeln wir auf eine bestimmte Art und Weise?“ „ Wie treffen wir Entscheidungen?“ „Welchen Einfluss haben Emotionen auf unser Verhalten?“ haben mich schon lange beschäftigt.

Als ich den Studiengang „Wirtschaftspsychologie Bachelor of Arts“ an der SRH Hochschule in Heidelberg entdeckt habe, war sofort klar, das ist das perfekte Fach für mich! Hier wurde eine Entscheidung zwischen zwei grundverschiedenen Fächern, Betriebswirtschaftslehre und Psychologie, überflüssig. Der Studiengang verbindet nämlich beide Wissenschaften gleichermaßen.

Also begann ich im Oktober 2012 in Heidelberg mit meinem Bachelor, den ich im September 2015 erfolgreich beendet habe. Während des Studiums, besonders bei den Modulen BWL, VWL und bei der Durchführung eines Unternehmensplanspiels, haben mich meine Unterlagen aus der Schulzeit noch weiter begleitet. Die Themen waren teilweise identisch und das Vorwissen durch den Schulunterricht war für mich äußerst hilfreich. Auch meine guten Englischkenntnisse, durch die Belegung des bilingualen Leistungskurses, sind jetzt noch ein Vorteil. Zum einen werden die meisten psychologischen Studien in englischsprachigen Journalen veröffentlicht und zum anderen ist die Grundlagenliteratur der Vorlesungen auch oft in Englisch.

Zurzeit mache ich meinen Master in Psychologie, mit dem Schwerpunkt personalpsychologische Interventionsmethoden. Somit werde ich die BWL nie aus den Augen verlieren, denn mein späterer Arbeitskontext sind international agierende Unternehmen, bei denen ich die ökonomische Handlungslogik neben der Psychologie nicht vernachlässigen darf.

Den Besuch des Wirtschaftsgymnasiums kann ich aus persönlicher Sicht nur empfehlen, ich wurde sehr gut auf das Studium vorbereitet und habe durchaus von spezifischen Unterrichtsinhalten profitieren können.

Liebe Grüße,

Eure Lisa

Studium „Internationales Management“ an der ISM in Heidelberg

(Patrick Neider)

Das Juniorstudium hat mir entscheidende Einblicke ermöglicht.

Liebe Schülerinnen und Schüler

mein Name ist Patrick Neider und ich habe 2013 mein Abitur am WG gemacht.

Nach meinem Realschulabschluss in Worms wollte ich mein Abitur machen. Da ich schon recht früh ein Interesse für Wirtschaft hatte, kam ich schnell auf das Wirtschaftsgymnasium der BBS Wirtschaft I in Ludwigshafen.

Entscheidend waren für mich vor allem zwei Aspekte: Die Möglichkeit einen Einblick in die Welt der BWL zu bekommen und das bilinguale Abitur.

Nach dem Abitur hat es mich weiter „in Richtung Süden“ gezogen und ich habe mein Internationales Management Studium an der Hochschule für internationales Management in Heidelberg begonnen. Die BWL und Business Englisch Kenntnisse aus meinem Abitur haben mir insbesondere in den ersten beiden Semestern geholfen. Im Gegensatz zu meinen Kommilitonen musste ich weniger für die BWL Klausuren lernen und konnte mich besser auf neue und unbekannte Themen konzentrieren. Der bilinguale BWL Leistungskurs hat mich sehr gut auf das Studium vorbereitet und ich schöpfe bis heute noch von dem Wissen.

Als sehr kostbar haben sich auch die Erfahrungen durch Präsentationen und Gruppenarbeiten erwiesen. Im Studium musste ich öfter Ausarbeitungen oder Ergebnisse präsentieren und auch Gruppenarbeiten waren keine Seltenheit. Ich empfand es als hilfreich viel Erfahrungen in beidem zu haben.

Was ich immer sehr geschätzt habe, war die Weiterentwicklung des Gymnasiums. Als Schüler hatte ich immer das Gefühl, dass das Gymnasium sein Angebot sinnvoll erweitern will, um uns als Schülern mehr zu bieten und uns besser darauf vorzubereiten, was danach kommt. Eine dieser Entwicklungen war das Angebot eines Juniorstudiums an der FH Ludwigshafen. Kurz vor dem Abitur hatte ich nicht vor, weitere drei Jahre zu lernen, aber durch das Juniorstudium habe ich einen guten Einblick in das Studieren bekommen und habe mich dann doch dazu entschieden, meinen Bachelor zu machen.

Rückblickend war die Wahl, mein Abitur am WG zu machen, wahrscheinlich eine der besten, die ich bisher getroffen habe. Neben den sehr guten BWL und Englisch Kenntnissen, die vermittelt wurden, hatten wir tolle Lehrer und konnten von dem vielfältigen Lehrangebot profitieren. Müsste ich noch einmal mein Abitur, machen würde ich es wieder hier machen!

Beste Grüße,

Patrick Neider

Duales Studium „Wirtschaftsinformatik (Sales & Consulting)“ bei der SAP AG in Walldorf

(Jasmin Jordan)

Wirtschaftsinformatik – Nicht nur etwas für Männer.

Hallo,

Ich möchte Euch heute über meine schulische- und berufliche Laufbahn berichten. Über viele Herausforderungen, unterschiedliche Hindernisse und unzählige Erfolgserlebnisse- und über die richtige Entscheidung: die SAP.

Nach der mittleren Reife, die ich 2010 überdurchschnittlich erfolgreich abgeschlossen habe, hatte ich mich zunächst als Industriekauffrau beworben. Aufgrund nicht erfolgreicher Bewerbungen, entschloss ich mich kurze Zeit später weiter die Schule zu besuchen, und zwar das Wirtschaftsgymnasium in Ludwigshafen.

Wenn ich diese Zeit heute Revue passieren lasse, stelle ich rückblickend fest, dass es für mich, persönlich die richtige Entscheidung war. Denn heute arbeite ich bei meinem Traumarbeitgeber und durfte während meines dreijährigen dualen Studiums eine exzellente Ausbildung in einem professionellen Umfeld genießen.

Aber nun noch einmal zu meiner Zeit an der BBS W1 in Ludwigshafen:
Nach der 11. Klasse kam es zur Leistungskurswahl. Die Auswahl der Kurse gestaltete sich für mich klar, denn die Kurse standen im Vorfeld für mich fest: BWL, Mathe und Informationsverarbeitung.
Somit nahm ich an dem Informatikkurs von Achim Goll teil und bekam in jeglicher Hinsicht seine großartige Unterstützung sowie Motivation als Schülerin zu spüren. Herr Goll ermöglichte mir damals beispielsweise am Girls Day bei der SAP teilzunehmen. Nach ersten Zweifeln, ob ich überhaupt am Girls Day teilnehmen sollte – da dieser potentielle Arbeitgeber von meinem Heimatort 45 km entfernt ist, nahm ich die Chance wahr! Während dieses erlebnisreichen Tags war für mich nach wenigen Vorträgen, Gesprächen und Eindrücken klar, ich möchte bei diesem Arbeitgeber mein duales Studium beginnen und somit die Basis für einen exzellenten Karrierepfad und meine persönliche Zukunft legen.

Wie geplant und vorgestellt, studierte ich Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Sales & Consulting an der DHBW in Mannheim. Aufgrund meiner wirtschaftlichen Vorkenntnisse von der BBS W1 konnte ich sehr einfach und schnell die Studieninhalte verstehen und kontinuierlich weiter ausbauen. Hinzu kam noch, dass ich als Wirtschaftsabiturientin gegenüber meinen Kommilitonen einen erheblichen Vorteil hatte.

Solltest Du Fragen zu meinen Erfahrungen oder dem dualen Studium bei SAP haben, kannst Du dich gerne jederzeit bei mir melden. (jasmin.jordan@sap.com)

Für dein bevorstehendes Abitur wünsche ich Dir viel Erfolg und weiterhin alles Gute auf deinem Karriereweg!

Liebe Grüße,
Jasmin

Duales Studium „Wirtschaftsinformatik“ bei Roche AG in Mannheim

(Vanessa Hoffmann)

Wie das Wirtschaftsgymnasium Ludwigshafen meinen weiteren Werdegang bestimmt hat.

Vanessa Hoffmann, Abiturjahrgang 2014

Bevor ich das Wirtschaftsgymnasium Ludwigshafen besucht habe, habe ich die Realschule besucht und erfolgreich abgeschlossen. Auf das Wirtschaftsgymnasium bin ich gestoßen, da ich bereits wusste, dass ich einen Beruf im Bereich Wirtschaft erlernen möchte. Im Gesamtauftritt war das WG in Ludwigshafen, im Gegensatz zu den anderen Wirtschaftsgymnasien in der Umgebung, für mich das beste hinsichtlich der Bemühungen für Schüler, der Auswahl an Fächern und des freundlichen und persönlichen Auftritts der Schule.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich keine bessere Wahl hätte treffen können, denn ich hatte wunderbare drei Jahre am Wirtschaftsgymnasium. Es hat sich ein Freundeskreis entwickelt, der bis heute – 2 Jahre danach – noch immer besteht. Ich erinnere mich zudem an viele Aktivitäten und Reisen mit der Schule, die sehr prägend für mich waren. Aber auch der fachliche Teil des Gymnasiums war genau das Richtige für mich. Die Fächer BWL, Informatik und Deutsch haben es mir in dieser Zeit besonders angetan, was mich dazu veranlasst hat, diese Fächer als Leistungskurse zu wählen. Letztendlich habe ich das Wirtschaftgymnasium mit einem sehr guten Abitur abgeschlossen.

Zuvor habe ich mich auf die Suche nach geeigneten Ausbildungs- und Studiumsangeboten begeben. Nur durch Zufall bin ich auf das Unternehmen Roche Diagnostics in Mannheim Waldhof gestoßen. Das Pharma und Diagnostic Unternehmen ist für Schüler wenig bekannt, da es mit Krankenhäusern und Apotheken kooperiert und weniger für Privatkunden wirbt. Wenn man sich jedoch einmal damit beschäftigt, was Roche einem Auszubildenden bietet und wie das Studium/die Ausbildung dort abläuft, so ist Roche eines der besten Ausbildungsunternehmen in der Region!

Ich habe mich für ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik bei Roche entschieden und bereue diese Entscheidung keine Minute. Zwischen Gruppenreisen, zahlreichen Aktivitäten und Möglichkeiten, die Roche einem bietet, werden auch das fachliche Wissen und die Entwicklungsmöglichkeiten individuell unterstützt. Ein duales Studium ist weniger anstrengend, wenn man eine Arbeit verrichtet, die einem Spaß macht, und Roche Diagnostics ist dafür absolut der beste Arbeitgeber.

Ebenso war das Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium der beste Weg, sich auf diesen Studiengang und das Arbeitsleben vorzubereiten, denn überall wird einem BWL, VWL oder Informatik wieder begegnen. Bis zum heutigen Zeitpunkt (4.Semester) konnte ich das Studium ohne Probleme meistern, da ich das meiste theoretische Wissen bereits aus dem Wirtschaftsgymnasium Ludwigshafen hatte.

Wer also auf der Suche nach einer Ausbildung / einem Studiengang in Richtung BWL, Informatik, Technik oder Naturwissenschaft ist, der ist bei Roche an der richtigen Adresse!

Vanessa Hoffmann

Duales Studiums „Wirtschaftsinformatik (Sales & Consulting)“ bei IBM Deutschland in Mannheim

(Julian Ott)

Duales Studium bei IBM.

Liebe Schüler und Schülerinnen,

in Folge meiner Anwesenheit am Berufsinfotag 2016 und der Anfrage meine „Erfolgsstory“ darzulegen, will Ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Julian Ott, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Ludwigshafen.

Momentan befinde ich mich im vierten Semester des Dualen Studiums von IBM Deutschland in Mannheim – Studiengang Wirtschaftsinformatik ( Sales & Consulting ).

Wie kam es dazu?

Bis zu der zehnten Klasse besuchte Ich ein allgemeinbildendes Gymnasium in Ludwigshafen, nicht als Klassenbester aber auch nicht als Schlechtester. – „Stuck in the middle!“ Da ich mit der Schule jedoch sehr unzufrieden war, aufgrund des Umgangs mit den Schülern und ständigen Unterrichtsausfällen, entschied ich mich dann die Oberstufe an einer anderen Schule zu absolvieren.
Durch einen Freund wurde ich auf das Wirtschaftsgymnasium aufmerksam und nach dem ersten Rundgang durch die Schule und der Darstellung der möglichen Leistungskurse, war für mich die Entscheidung gefallen.

Auch ein großer Entscheidungsfaktor war das Einführungsjahr (11.Klasse), das Konzept sich erst in der 12.Klasse die Leistungskurse zu wählen, erschien mir äußerst hilfreich, da ich bisher keine Ahnung hatte, worin meine Stärken liegen.

Welche Leistungskurse hatte ich?

Nach der 11.Klasse waren für mich die Leistungskurse keine Frage mehr, meine besten Fächer waren im ersten Jahr Mathe, Englisch, Informationsverarbeitung und BWL.

Also entschied ich mich für die Kombination aus Bilinguales BWL(BILI), Mathe und Informationsverarbeitung(IV).

Wie verlief die Oberstufe?
Meine Leistungskurswahl stellte sich, bis auf ein paar Abzüge in Mathe, als voller Erfolg dar. Die Oberstufe gestaltete sich sehr angenehmen für mich. Ich schätze sehr die Lehrer am Wirtschaftsgymnasium, die es meiner Meinung nach schaffen, den Unterricht so zu gestalten, dass man durch aufmerksames Zuhören und Mitarbeit im Unterricht, den Lernaufwand daheim minimiert.

– Davon könnten sich einige Uni Dozenten eine Scheibe abschneiden.

Finden die Lerninhalte Anwendung nach dem Abitur?

Definitiv! Da ich ein Studium absolviere mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Informatik, finden die Inhalte des Wirtschaftsgymnasiums ohne Zweifel Anwendung. In den ersten zwei Semestern des Studiums, hatte ich extreme Vorkenntnisse in der Java-Programmierung sowie auch in den Fächern BWL, Marketing, Finanzierung und Investition. Und auch in den folgenden Semestern finden sich immer wieder Inhalte, die mir bereits am Wirtschaftsgymnasium begegneten.

Da ich in einem sehr großen Unternehmen arbeite, welches vor allem in der USA groß geworden ist, hat mir der Leistungskurs BILI BWL, die Grundkurse Englisch und Französisch eine gute Basis geliefert, um mit Arbeitskollegen aus aller Welt problemlos kommunizieren zu können. Englisch ist kein Hindernis und das erleichtert mir den Alltag enorm, dies merkte ich bereits 2013 im Rahmen der Global Days in Kopenhagen, welche ich mit meinem Leistungskurs BILI BWL besuchte: Dort wurde gefordert mit Schülern aus verschieden Ländern zu kommunizieren und dies stellte sich für unseren Kurs in keinster Weise als ein Problem heraus.

Mit der französischen Sprache hatte ich schon immer Probleme, jedoch nahm ich an einem Schüleraustausch mit Lorient im Jahr 2011 und 2012 teil, welche mir geholfen haben, mich mit der Sprache auseinanderzusetzen und die Grundkenntnisse zu festigen.

Wo befinde ich mich jetzt ?
Mein Studium absolviere ich an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, im Rahmen des Hochschulprogramms von IBM Deutschland. Meine Praxiseinsätze führen mich durch ganz Deutschland und auch ins Ausland, was ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Studiums ausmachte.

Julian Ott

(julian.ott@de.ibm.com)

Studium „Betriebswirtschaftslehre“ an der Universität Mannheim

(Fabian Sinn)

Ich verdanke dem Wirtschaftsgymnasium Ludwigshafen sehr viel.

Einer wirklich tollen Schule mit Lehrern, die mit ihrem außerordentlichen Engagement, ihrem lockeren und zugleich sehr respektvollen Umgang und ihrer Fähigkeit, den Unterricht durchdacht und über starre Lehrbücher hinaus abwechslungsreich zu gestalten, Schüler Spaß an Schule vermitteln können. Ich möchte im Folgenden die verschiedenen Aspekte erläutern, die mich in meiner Zeit am Wirtschaftsgymnasium besonders geprägt haben, was ich besonders zu schätzen gelernt habe und wem beziehungsweise wann ich einen Wechsel an diese Schule empfehlen würde.

Die Entscheidung, zur Oberstrufe speziell ans Wirtschaftsgymnasium nach Ludwigshafen zu wechseln, hatte anfangs zwei Gründe: mein Leistungssport Tennis und meine Motivation später Betriebswirtschaftslehre zu studieren.

Im Sport unterstützte mich das Wirtschaftsgymnasium immens. Einerseits wurde mir in Bezug auf Turniere und Reisen sowie dafür benötigte Beurlaubungen sehr viel Verständnis entgegengebracht. Das Aufarbeiten von verpasstem Unterrichtsstoff wurde durch die oft online bereitgestellten Unterrichtsmaterialien sehr unterstützt. Andererseits war ein großer Vorteil, dass es am Wirtschaftsgymnasium als reinem Oberstufengymnasium wenig bzw. keine Freistunden gab. Mein Stundenplan war immer sehr kompakt, was meine Trainingsplanung sehr vereinfachte.

Wirtschaftswissenschaften zu studieren wird oft als Plan B gesehen, da man während der Schulzeit an einem allgemeinbildenden Gymnasium überhaupt nicht damit in Berührung kommt. Mit den Unterrichtsfächern Volkswirtschaftslehre und (bilingualer) Betriebswirtschaftslehre wird einem jedoch ein sehr guter Einblick in die Materie geboten und ermöglicht, sich bewusst für dieses Studium zu entscheiden. Auch kann man sich bereits während der Schulzeit wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten für dieses Studium aneignen. Gleichzeitig verbaut man sich mit der allgemeinen Hochschulreife nicht die Möglichkeit, doch noch eine vollkommen andere Richtung einzuschlagen. Diese Studienorientierung, die einem das Wirtschaftsgymnasium bietet, ist eine ganz große Stärke. Die Lehrer/innen und die Schulleitung waren immer unglaublich engagiert in ihrem Bestreben, einen in seiner Zukunftsplanung zu unterstützen und das Beste aus einem herauszuholen. Durch die Kooperation mit der Hochschule Ludwigshafen bekam ich außerdem in der 12. Klasse die Möglichkeit, bereits ein Semester zu „studieren“ und hierbei die Kurse „Business Ethics“ und „Business English“ zu besuchen, die mir in meinem Studium anerkannt wurden.

Heute studiere ich Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und kann sagen, dass das Wirtschaftsgymnasium, an dem ich die Leistungskurse BWL (bilingual), Mathematik und Englisch hatte, sehr gut auf diese Herausforderung vorbereitet hat. Der Leistungskurs Mathematik hat mir hierbei das nötige Handwerkszeug vermittelt, welches im sehr mathelastigen Studium in Mannheim extrem hilfreich ist. Sehr gerne erinnere ich mich an den „BILI-Unterricht“. Durch die individuelle Zusammenstellung der Unterrichtsmaterialien mit starkem Fokus auf „Case Studies“ und Gruppenarbeiten wurde das selbstständige Erarbeiten des Lernstoffes sehr unterstützt. Auch die persönliche und positive Lernatmosphäre in diesem Kurs habe ich sehr zu schätzen gelernt.

Im zweiten Semester wurde ich jetzt als einer von 10 Studenten der Universität Mannheim für die International Business Education Alliance (IBEA) ausgewählt, wodurch ich in einer Kohorte mit der University of South Carolina, der ESSEC Business School und der FGV EBAPE in Rio de Janeiro insgesamt drei Auslandssemester absolvieren darf. Das European Business Baccalaureate Diploma (EBBD) war hierbei definitiv ein Pluspunkt.

Mit Partnerschulen in ganz Europa, der Einführung EBBD, dem bilingualen Zweig und dessen Fokus auf englischsprachigem Unterricht ist das Wirtschaftsgymnasium in Ludwigshafen DIE Anlaufstelle, wenn man sich auf ein internationales Studium vorbereiten möchte. In diesen drei Jahren habe ich tolle, motivierte Menschen kennengelernt, mich von einem durchschnittlichen zu einem sehr guten Schüler entwickelt und hatte erstmals in meinem Leben Spaß an der Schule. Ich bin stolz darauf „Alumni“ dieser Schule zu sein.

Fabian Sinn

Duales Studium „Wirtschaftsinformatik (Software Engineering) bei der SAP AG in Walldorf

(Nico Zeilfelder)

Mein Weg zu SAP.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

mein Name ist Nico Zeilfelder, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Ludwigshafen am Rhein.

Um meinen Weg zu SAP zu beschreiben beginne ich im Jahre 2010. Zu diesem Zeitpunkt sah es mit meiner beruflichen Zukunft alles andere als gut aus. In der zehnten Klasse war meine Versetzung gefährdet. Dieses Problem animierte mich dahingehend, mich für einen Neustart zu entscheiden. Daher bewarb ich mich bei der höheren Berufsfachschule für Logistikmanagement (hBF LO) an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft 1 (BBS W1) in Ludwigshafen am Rhein, die ich im Sommer 2011 zu absolvieren begann.

In der hBF lernte ich schließlich meine Lernstrategie deutlich zu verbessern und kurz darauf erzielte ich meine ersten positiven Resultate. In diesem Studiengang habe ich viele betriebswirtschaftliche Kenntnisse sammeln können, die mir nicht nur zum derzeitigen Zeitpunkt geholfen haben, sondern deren Wissen mir sowohl im Wirtschaftsgymnasium als auch im dualen Bachelor Studiengang von Vorteil gewesen sind. Zu diesen Vorkenntnissen zählen elementare betriebswirtschaftliche Kenntnisse wie die Grundlagen der Rechnungslegung (Finanzbuchhaltung und Kosten- und Leistungsrechnung) aber auch Module wie Marketing und Finanzierung.

Da ich am Ende dieses zwei jährigen Studienganges ein achtwöchiges Betriebspraktikum in einer Spedition oder einem ähnlichen Bereich absolvieren musste und ich mich nicht für die betriebswirtschaftlichen Abläufe meines Unternehmens begeistern konnte, entschied ich mich meine Allgemeine Hochschulreife (Abitur) mit einem Jahr Verspätung nachzuholen.

Im Zeitraum von August 2013 bis Juli 2015 habe ich das Wirtschaftsgymnasium (WG) an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft 1 (BBS W1) in Ludwigshafen am Rhein besucht und im Sommer 2015 erfolgreich abgeschlossen.

Die Wahl meiner Leistungskurse (BWL, Mathematik und Informationsverarbeitung) wirkten auf mich wie ein Meilenstein, der gesetzt wurde. Diese Wahl sollte meine berufliche Zukunft sehr stark prägen.

Weiterhin ist zur erwähnen, dass das Wirtschaftsgymnasium in Kooperation mit der Hochschule Ludwigshafen mir ein Juniorstudium in der Fachrichtung allgemeine Betriebswirtschaftslehre angeboten hat, welches mir Einblicke in den alltäglichen Ablauf eines Studenten lieferte. Hierbei wurde es mir und ein paar wenigen Kollegen und Kolleginnen ermöglicht an einer wöchentlichen Vorlesung über einen Zeitraum von zwölf Wochen teilzunehmen und letztendlich auch die Klausur mitzuschreiben. Das besondere für uns waren nicht nur die ersten Erfahrungen hinsichtlich des Studiums sondern die erweiterten Vorkenntnisse im Themenbereich BWL, die uns im späteren Verlauf des Leistungskurses noch von Vorteil gewesen sind.
Weiterhin habe ich mich sehr stark für den Leistungskurs Informationsverarbeitung interessiert. Da ich in diesem Kurs stets gute Leistungen erzielte und mir das Pro-grammieren Spaß machte, entschied ich mich dafür ein duales Studium mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik ins Auge zu fassen.

Durch ein Bewerbertraining des Wirtschaftsgymnasiums in Wiesloch/ Walldorf bei der Firma SAP wurde ich erstmals auf dieses Unternehmen aufmerksam. Nachdem ich mich anschließend auf dem Berufsinformationstag des Wirtschaftsgymnasiums über das aktuelle Ausbildungsangebot der SAP informiert habe, bewarb ich mich im August 2014 für den dualen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Software Engineering. Kurze Zeit später wurde ich folglich zu einem Vorstellungsgespräch in Walldorf eingeladen. Nachdem ich dieses erfolgreich absolvierte wurde ich unter Vertrag genommen und bin seit September 2015 für die SAP als dualer Student tätig.

Das Unterrichtsangebot des Wirtschaftsgymnasiums half mir insoweit, da es flächendeckend identisch bzw. ähnlich mit den Studieninhalten des Theoriesemesters ist. Beispielsweise besuchte ich Vorlesungen wie Finanzbuchhaltung, Marketing oder Einführung in die Programmierung, in denen ich von meinen aus dem WG gewonnen Vorkenntnisse profitieren konnte. Die bereits gesammelten Kenntnisse wurden dann in den jeweiligen Vorlesungen ergänzt und weitergehend vertieft.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich meinen Weg, der auf einem Umweg startete, keinesfalls bereue und diesen genauso wieder absolvieren würde. Die Kombination aus Logistik, BWL und Informatik hat mir eine ultimative Basis an Vorkenntnissen für mein Studium geschaffen, die für mich sehr wertvoll ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Nico Zeilfelder
(nico.zeilfelder@sap.com)

Kontakt und Ansprechpartner

Witschaftsgymnasium

Studiendirektor Jürgen Meisel